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5 Antworten | 5 Fragen #5Fa5 – April Edition

Knapp zehn Tage zu spät, aber warum auch nicht, bin ich heute zum ersten Mal dabei bei der Mitmach-Monatskolumne von Nic Hildebrandt {lucia pimpinella}:  „5 Antworten/5 Fragen im April“

Wer mir auf Insta-Stories folgt weiß bereits, daß ich mich am Ostermontag mit der Kamera nach draußen gewagt habe. Die Fotos hier sind das Ergebnis. Have Fun!

Birgit

PS: Und ja, ich arbeiten auch am Artikel über die Onstage und am Podcast. Kommt bald! *schwör*!

1. Mit welchen berühmten Persönlichkeiten würdest du gerne mal eine wilde Party feiern?

Quentin Tarantino. Über diese Antwort muss ich keine Sekunde nachdanken. Aber lass´uns nur reden. Ich würde mich gerne bedanken bei ihm, daß er „Death Proof“ für mich inszeniert hat. Es besteht keinerlei Zweifel darüber, daß er den Film für mich gemacht hat. Ja, ja, das Wort Hybris ist mir bekannt, aber mal ehrlich, wer hat jemals einen der Exploitation und B-Movie Klassiker gesehen, die dort verarbeitet werden. Eben! Jedes Mal wenn ich wieder eine Anspielung entdeckt habe, konnte ich mich vor Verzückung kaum im Kino-Sessel halten. Nehmen wir z.B. „The Big Wednesday“! Es ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Ich kenne auf dieser Welt niemanden, der diesen Film je gesehen hätte, geschweige denn ihn so genial findet wie Quentin und ich. Gut ich bezweifle, daß er auch auf den jungen Jan Michel Vincent steht.

 

2. Singst du laut im Auto, wenn du allein unterwegs bist?

Musik im Auto ertrag ich leider nur selten. Aber singen tue ich gerne, wenn es von mir erwartet wird, wie z.B. in der Kirche, bei Geburtstagsständchen oder, eben wenn ich extrem gut drauf bin. Überschwänglich. Früher viel mehr als heute, fällt mir gerade auf.  Darüber muss ich dann gleich mal nachdenken. Und ich tanze auch dazu. Selten im Auto, aber mit meinen „Stöpseln“ im Ohr an der Laborbank z.B. – damals. Eine Kollegin hat mich dabei sogar mal gezeichnet. Gottseidank sind Bilder ohne Ton. Ich habe keinerlei Gespür für Musik und kann auch keine Melodie halten. Es ist für Umstehende schwer zu ertragen. Dennoch liebe ich es.

 

3. Gibt es Sprüche oder Redewendungen, die ihr regelmäßig benutzt? Wenn ja, welche?

Ich bin ein wandelndes Sammelsurium an Redewendungen. Das habe ich von meiner Mutter gelernt. Meine Selbstkontrolle ist jedoch groß genug, daß ich sie – die Sprüche, nicht die Mama – nur selten, und wenn dann mit Bedacht und vollem Bewusstsein, zum Besten gebe.  Kommt Zeit kommt Rat. Knapp daneben ist auch vorbei, und wenn das Kind eh schon im Brunnen liegt, ist es egal, denn die Zeit heilt alle Wunden. Hau´mir ins Essen!

 

4. Glaubst du, dass es Menschen mit einer grundsätzlich positiven oder auch grundsätzlich negativen Aura gibt?

Aura. Wie lange habe ich mich nicht mehr mit Auralesen beschäftigt. 25 Jahre? Ja, das kommt hin. Meine ist übriges königsblau. Ein kleiner Tipp am Rande für die jugendlich naiven Leser. Frage nie in einer Buchhandlung spezialisiert auf religlöse Bücher in der Regensburger Obermüsterstraße nach Ihrer esoterischen Abteilung. Peinlich. Arg peinlich.

Heutzutage und im ausgewachsenen Zustand habe ich mit Esoterik nichts mehr am Hut. Ein paar Nächte in Salem, Massachusetts haben mich für immer und ewig von meinen New Age Ambitionen geheilt. Und nein, Menschen haben nicht grundsätzlich eine positive oder negative – nennen wir es – Ausstrahlung. Es kommt nur auf die eigene Einstellung an: „My Focus determines my Reality!“

Dazu kann ich Jess Lively empfehlen. Daher stammt auch mein oft zitiertes: „Aligenment before Flow“. So sehr es der Naturwissenschaftlerin in mir zu wider ist, ab und an faszinieren mich diesw Denkansätze. Ich höre JEDE Folge Ihres Podcasts. Auch und vielleicht sogar WEIL, ich nur ganz selten das mitgehen kann, für was sie oder Ihre Gäste stehen. Ein philosophische Spielart zur Weltanschauung oder steckt doch mehr dahinter? Wer weiß das schon.

 

Minds are like parachutes – they only function when open.“ – Thomas Dewar

 

5. Was machst du meistens um drei Uhr nachmittags?

Müde sein. Manchmal auch essen. Kaffee trinken, unterrichten oder arbeiten. Seit ein paar Jahren ist mein Leben inklusive Arbeitszeit sehr, nennen wir es „flexibel“ geworden. Daher ist sie vielfältig, die lange dunkle Drei-Uhr Tee-Zeremonie meiner Seele. Ja, das ist eine sehr verquere Anspielung. Wenn Douglas Adams noch leben würde, dann könnte ich Ihn mir in meiner Frage Nr. 1 sehr gut vorstellen.

„Frau Wimmer, gibt es Autoren die Sie geprägt haben?“ Ja, und zwar sowas von. Douglas Adams hat mich gelehrt, daß es ok ist nicht normal zu sein. Nicht nur ok, sondern sogar unterhaltsam. Und Oscar Wild hat mich gelehrt , daß „unterhaltsam“ besser ist als moralisch integer ;).

„The long dark teatime of the soul“, und es ist wirklich keine Wunder, daß es in keiner Sprache der Welt den Satz gibt: „Schön wie ein Flughafen“.

 

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2 Comments

  • Reply
    Petra Bauer
    23.04.2018 at 11:57

    Ich werf mich weg. Sowas schreibst nur Du! Hach, was waren das für Zeiten im Labor….. schön, dass es Dich immer noch in meinem Leben gibt!!
    Liebe Grüße
    Petra

    • Reply
      Birgit {papiertapir}
      23.04.2018 at 22:09

      Das ist sehr lieb von Dir, Pertra! Ich fühle ganz genau so! Jede Phase im Leben hat Ihren eigenen Reiz. Jedoch es fehlt mir. Die Unbeschwertheit. Trotz allem. Manchmal schmerzhaft. Ihr fehlt mir. Menschen um einen zu haben, mit denen man im Einklang schwingt. Wie auf der Schiffschaukel. Mit dem richtigen Partner geht´s auf zum Höhenflug. Hier im Blog kann ich ein bisschen sein, wie bin und muß mich nicht verstecken. Irgendwie schon komisch – nicht witzig 😉 – wenn man dann anders sein kann, wenn die „ganze Welt“ zusieht. Petra für München, ich schick´ Dir ganz liebe Grüße!

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